Backups haben höchste Priorität

Datensicherung oder Backup oder Desaster Recovery sind die Strategien, die bei Datenverlust oder gar nach dem Eintreten des Worst-Case-Szenarios, dem Ausfall von Serverhardware, Ihre Daten so schnell wie möglich wieder verfügbar machen.

Die Wiederherstellung bzw. die Verfügbarkeit Ihrer Daten erfordern unterschiedlichste Verfahren. Dabei sollten die Begriffe Backup, Desaster Recovery und Archivierung nicht synonym verwendet werden. Neben der Sicherung des Systems insgesamt richten wir unser Augenmerk auch auf das Thema Email-Archivierung.

Datensicherungskonzept

Die Menge der zu sichernden Daten ist in erster Linie abhängig von der Art, ihrem unternehmerischen Wert und von der Frequenz, mit der sie geändert werden. Nicht jede Datei muss im täglichen Backup enthalten sein, andere wiederum sollten so oft wie möglich gesichert werden.

Datenklassifizierung

Um den Datenbestand Ihres Unternehmens hinsichtlich eines effektiven Backups zu differenzieren, ist deshalb eine Aufteilung der Daten in Gruppen notwendig.

Nachdem Sie Ihre Daten klassifiziert haben, kann für jede Datenart eine passende Backup-Strategie gefunden werden.

Festplatte

Sicherungsarten

Neue moderne Technologien zur Unterstützung der Datensicherung bzw. zur Erhöhung der Datenverfügbarkeit basieren auf Virtualisierung oder Clustering können für unterschiedliche Sicherungsmethoden eingesetzt werden.

 Online-Backup

Von einem Online-Backup spricht man, wenn Daten nach einem System-Ausfall in sehr kurzer Zeit (Millisekunde) wieder zur Verfügung stehen. Technologien, diese Anforderungen erfüllen sind z.B. das Clustering. Einige neue Features bei der Virtualisierung wie z.B. Hyper-V-Replica stellen Systeme und Daten auf anderen Servern in kürzester Zeit den Benutzern zur Verfügung.

Nearline-Backup

Bei einem Nearline-Backup werden Änderungen an Datenbanken überwacht und auf ein Spiegelsystem übertragen. Systeme wie MS SQL-Server oder MS Exchange sichern Daten auf diese Weise.

Offline-Backup

Beim Wiederherstellen eines Offline-Backups ist eine manuelle Methode, bei der z.B. ein Backup-Administrator ein Band einlegen, eine Festplatte oder einen Archivserver  online nehmen muss. Wie der Name sagt, sind diese Sicherungen offline und damit vor Virenbefall oder Manipulationen sicher. Ein Offline-Backup ist in der Regel eine Variante, die zusätzlich zum Online-Backup ausgeführt wird. Über ein Cloud- oder Off-site-Backup lässt sich ein Offline-Backup automatisieren.

Sicherungs-Medien

Erschwingliche, schnelle Festplatten mit Kapazitäten > 1 Terabyte, die über neue Technologien wie NAS, USB3.0, iSCSI oder SAN angesprochen werden, verdrängen immer öfter konventionelle Bandlaufwerke. Das Windows-interne Sicherungstool z.B. unterstützt kein Backup mehr auf Bandlaufwerke. Das deutliche günstigere und schnellere disk-to-disk-Backup stellt hier eine empfehlenswerte Alternative dar.

Reduzierung der zu sichernden Datenmenge 

Die zu sichernde Datenmenge nimmt über die Jahre zu, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Backup-Zeitfenster zu klein wird. Der Sicherungsjob kann nicht mehr abgeschlossen werden, weil er von anderen Prozessen unterbrochen wird. Was nun?

Datendeduplikation (DDD) ist  inzwischen eine der gefragtesten Methoden zur Reduzierung der Speicherungs- und Energiekosten, da mit dieser Technologie die Menge der zu sichernden Daten minimiert wird.

 

 


 

Für Ihr Datensicherungskonzept sind im Vorfeld viele Fragen zu klären. BIK setzt dabei sowohl auf integrierte Sicherungstools von Microsoft als auch auf Backup-Lösungen von Drittherstellern wie Veeam. Setzen Sie sich mit unseren Backup-Spezialisten in Verbindung und besprechen Sie mit diesen die Frageliste Backup/Datensicherungskonzept.

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